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Abu Simbel   

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Allgemein
NameDie Felsen Tempel von Abu Simbel
Erbauung1279 v. Chr.–1213 v. Chr.
Letzte Restauration1968 Wiederaufbau nach der Rettung des Tempels
ÖffnungszeitenTäglich 06.00-16.00 Uhr (Winter); täglich 06.00-17.00 Uhr (Sommer).
Anreisemöglichkeit Bus
 Flugzeug
 Fähre
Empfohlene Expeditionsdauer 1-Tages-Ausflug
 2-Tages-Ausflug
 mehrtägiger Ausflug
Webseite



Region/Lage
StadtAswan
Stadt (historischer Name)Sun (alt-hieroglyphisch und bedeutet Markt)
RegionOberägypten
EntfernungenHurghada (Sakkalla): 588 km, El Gouna: 599 km, Sahle Hasheish: 571 km, Makadi Bay: 566 km, Soma Bay: 556 km, Safaga: 543 km
bis Hurghada Flughafen583 km
Wegbeschreibung


Daten

Zirka 300 km von Assuan entfernt, im Herzen Nubiens, beinahe schon an der Grenze zum Sudan, befindet sich das großartigste Bauwerk des größten Pharaos aller Zeiten.

Der Tempel war ursprünglich der Triade von Amon Ra, Harmakis und Ptah geweiht, diente aber auch der Verehrung seines Erbauers, Ramses II. Erst am 22. Mai 1813 wurde die Anlage zufällig vom Schweizer Johann Ludwig Burckhardt entdeckt. Am 1. August 1817 befreite der Italiener Giovanni Battista Balzoni den oberen Teil eines Tores vom Sand und fand den Eingang des Tempels. Es folgten Hunderte von Reisenden und Touristen um das Meisterwerk Ramses II. zu bewundern. Auch wenn Abu Simbel der schönste und prächtigste der nubischen Tempel war, so war er aufgrund seines Baumaterials, seines Standortes und seiner Anlage selbst auch am schwierigsten zu retten.

Die Rettung des Tempels Abu Simbel ist nicht nur einer der schönsten Tempel Ägyptens, sondern auch das Symbol für eine enorme Rettungsaktion der 14 nubischen Tempel vor dem Wasser des Nasser Stausees.

Der Bau des Hochdammes verwandelte das Gebiet von Nubien in einen riesigen Stausee. Daher mussten ungefähr 60.000 Nubier in das Gebiet von Kom Ombo umgesiedelt werden. Die Rettung der alten nubischen Schätze war ein Projekt, an dem sich die ganze Welt interessiert zeigte. Die Zerstörung der Tempel von Abu Simbel, aber auch Philae hätten einen großen Verlust für die Menschheit bedeutet. 1959 bat die ägyptische Regierung die UNESCO um Hilfe, die Denkmäler zu retten. Über 20 Länder boten daraufhin ihre Hilfe an. Ungefähr 30 verschiedene Expeditionen arbeiteten mehrere Jahre an diesem Projekt. Etwa 16 Tempel (6 davon von Ramses II. errichtet) wurden gerettet und wieder aufgebaut. Die Rettungsaktion für die beiden Tempel von Abu Simbel begann im Juni 1964 und endete im September 1968. Während dieser Zeit wurden die Tempel in Blöcke von 20 - 30 Tonnen zerlegt und zu einer Stelle ca. 64 m oberhalb des ursprünglichen Standortes transportiert. Dort wurde die insgesamt 20.000 Tonnen schwere Steinmasse wieder originalgetreu aufgebaut. Die Ausrichtung der Tempel zu Sonne und Felswand blieben dabei erhalten.

Bevor die Tempel zerlegt wurden, trug man den darüberliegenden Berg ab und baute ihn mit Hilfe zweier Betonkuppeln an anderer Stelle wieder auf. Die Hauptaufgaben dieser Betonkuppeln sind zum einen das Abstützen der Tempel unter der schweren Last und zum anderen die Verminderung der Steinmasse an sich. Ebenso tragen die Kuppeln zur besseren Beleuchtung und Belüftung der Tempel bei.

Im Juni 1963 wurde dem schwedischen Projekt zugestimmt. Im Februar 1969 wiederholte sich das Sonnenwunder und die Sonnenstrahlen erleuchteten wieder die sitzenden Götter im Heiligtum.

Besichtigung

Der große Tempel ist Richtung Osten ausgerichtet und dem Amun Ra, Re Haarachte, Ptah und Ramses II. geweiht. Die Fassade, die in den Berg gehauen wurde, ist 38 m lang, 31 m hoch und wird von einem konvexen Gesims umgeben. Mitten in der Fassade steht in einer Nische der Gott der aufgehenden Sonne, Re Haarachte - mit Falkenkopf und Sonnenscheibe. In seiner linken Hand hält er ein Zepter mit Hundekopf (User), in seiner rechten Reste einer Maat-Figur. Das Wortspiel ergibt den Vornamen von Ramses II. - User-Maat-Re. Ganz oben begrüßen mit anbetend gehobenen Händen 22 Affen die aufgehende Sonne.

Die tragenden Säulen der Fassade sind vier Kolossalstatuen, die den sitzenden Ramses zeigen. Sie sind 20 m hoch, der Abstand zwischen den Ohren beträgt mehr als 4 Meter. Die Lippenlinie ist mehr als einen Meter lang. Die Figuren zeigen den König auf seinem Thron. Jede Figur trägt die Doppelkrone der beiden Reiche, das Königskopftuch und die Kobraschlange, das Symbol der Königswürde. Die linke Figur ist am besten erhalten und zeigt das freundliche Gesicht von Ramses II.

Der obere Teil der 2. Statue von links wurde durch einen Sturz stark zerstört. Seitlich und zwischen den Beinen der Kolosse finden wir weitere Figuren, die Mitglieder der Königsfamilie darstellen: die Mutter Tuya, die Ehefrau Nefertari und den Sohn Amon her Kepechef. Am Sockel und an den Seiten der Sitze sehen wir Darstellungen von Gefangenen - Schwarze und Asiaten.

Der Pronaos

... ist ein großer Saal von 18 m Länge und 16,70 m Breite. Er wird von 8 osirischen Pfeilern getragen. Die linken Kolosse tragen die weiße Krone Oberägyptens, die rechten hingegen die Doppelkrone. Die Statuen sind ca. 10 m hoch und sehr gut erhalten. Die Decke des Mittelteils ist mit dem großen Geier der Göttin Nekbeth, der Schutzherrin Oberägyptens, ausgeschmückt, der rechte Teil mit einem Sternenhimmel.

Die Wandreliefs sind historisch bedeutend. Auf der rechten Eingangswand erschlägt König Ramses seine asiatischen Feinde vor Re Haarachte, über dem König schwebt der Geier Nekbeth und neben ihm befindet sich das Zeichen seines Ka. Auf der südlichen Seite, links vom Eingang, erschlägt Ramses seine Feinde, während ihm Gott Amun Re das Krummschwert überreicht. Darunter sind 8 Söhne von Ramses zu erkennen. Die nördliche Seitenwand zeigt die Schlacht von Kadesh, die im fünften Regierungsjahr des Königs stattfand (1285 v. Chr.). Auf der rechten Seite der Rückwand führt der König gefangene Hethiter vor den Gott Haarachte, auf der anderen Seite führt er schwarze Gefangene vor Amun, Mut und vor seine eigene göttliche Darstellung.

Die südliche Seitenwand zeigt drei verschiedene Schlachtszenen: in der ersten befindet sich der König in seinem Streitwagen und schießt Pfeile auf ein Schloss, das auf einem Berg liegt. Drei Prinzessinnen folgen ihm in ihren Streitwagen. Einige von der Garnison fallen tot von der Schlossmauer, während andere um Gnade flehen. Ein Hirte versucht sein Vieh zu verstecken. In der nächsten Szene wird der König gezeigt, wie er auf ausgestreckte libysche Feinde tritt. Die dritte Szene zeigt Ramses bei seinem triumphalen Einzug in die Stadt auf seinem Streitwagen, zahme Löwen an seiner Seite, während Gefangene vor ihm her geführt werden.

Die zweite Hypostylonhalle

Der König steht vor verschiedenen Göttern. An der nördlichen Wand stehen der König und seine Frau Nefertari vor dem heiligen Boot Amuns.

Das Heiligtum

Die Nische in der Hintertand enthält vier sitzende Götter: Ptah, Amun, Ramses II. und Rarachte.

Der kleine Tempel

Den Hathor- Tempel ließ Ramses für seine Lieblingsfrau Nefertari errichten. Noch nie zuvor war in Ägypten die Frau eines Pharaos abgebildet worden, gleich groß, wie die Statue ihres Mannes neben ihr. Nefertari ist hier als Hathor mit den Hörnern der heiligen Kuh, der Sonnenscheibe und zwei Federn dargestellt.



Eintrittsgelder & Führungen
Eintritt für Erwachsene80 L.E.
Eintritt für Schüler40 L.E.
Eintritt für Kinder40 L.E.
Gebühren führ Aufnahmen mit der eigenen Kamerakostenlos ausserhalb der Tempel, ansonsten verboten
Gebühren führ Aufnahmen mit der eigenen Kamera und Stativkostenlos ausserhalb der Tempel, ansonsten verboten
Gebühren führ Aufnahmen mit der eigenen Videokamerakostenlos ausserhalb der Tempel, ansonsten verboten
Kosten lokale Führung50 L.E. pro Person


Programm & Veranstaltungen
NameHäufigkeit
Uhrzeit
Kurzbeschreibung (Sprachen)Kosten
Tag des Sonnenwunders 21. Oktober und 21. Februar
Sonnenaufgang/ ca. 20 min.
Das „Sonnenwunder“ von Abu Simbel ist ein unerklärliches Ereignis, das zweimal im Jahr stattfindet. Hierbei beleuchtet die Sonne beim Aufgehen langsam den Tempeleingang bis zu den Allerheiligsten. Man vermutet es sei das Krönungs- und Geburtsdatum von Ramses dem Zweiten.kostenlos


Einrichtung/Ausstattungsmerkmale
Toiletten  beim Eingang der Anlage
Souvenir Shop  
Buchgeschäft  
Cafe  
Kaltgetränke  
Heissgetränke  
Freiluft-Sitzmöglichkeiten  
Aufenthaltsraum  
lokale Führungen vor Ort  beim Eingang der Anlage
Behindertengerechte Einrichtungen  



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